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Landschaftsmuseum Westerwald

Sie möchten bei einer Zeitreise die Kulturgeschichte des Westerwaldes erleben? Gehen Sie bei einer Führung auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich in die Vergangenheit der Westerwälder entführen. Schlendern Sie durch das Landschaftsmuseum Westerwald und erfahren Sie, wie sich das Leben der Westerwälder in den vergangenen Jahrhunderten veränderte.

Vom Hofgartenhaus zum Kulturmuseum

Einst das Hofgartenhaus der Grafen von Sayn im weitläufigen Schlossgarten, ist es heute ein Ort, an dem Westerwälder Historie auflebt: das Landschaftsmuseum Westerwald.
Seine Pforten öffnete es im Jahr 1976 mit dem Ziel, die Kulturgeschichte des Westerwaldes für die Nachwelt zu dokumentieren und die Tradition der Heimat zu erhalten.

Es besteht neben privaten Sammlungen aus dem Museumsgut des verwaisten Heimatmuseums Hachenburg sowie der Museen in Montabaur und Altenkirchen. Im Laufe der Zeit entstand um das Museum am Stadtrand Hachenburg ein Museumsdorf. Acht historische Gebäude aus verschiedenen Orten des Westerwalds wurden hier fachgerecht aufgebaut. Das kleine Freilichtmuseum ist ein Zeugnis des provinziellen Lebens, Wohnens und Arbeitens der Westerwälder im 18.-20. Jahrhundert.
Hier erhalten Geschichtsfreunde die Antworten auf die Fragen unserer Zeit: Wie wurden unsere Vorfahren unterrichtet? Welche Handwerke waren damals typisch? Wie unterschied sich das Wohnen in den Bevölkerungsschichten? Wie meisterten unsere Vorfahren die Landwirtschaft? Das Landschaftsmuseum Westerwald dokumentiert über zwei Jahrhunderte die Evolution der Westerwälder Lebensweise.
In der Schulstube aus dem 19. Jahrhundert wird der antiquierte Schulalltag nachempfunden und in der Zahnarzt Praxis medizinische Geschichte veranschaulicht. Das älteste Gebäude im Museum, die 1680 erbauten Scheune beherbergt antike landwirtschaftliche Geräte und die alte Ölmühle aus dem Jahr 1750 war der Schauplatz für die Verarbeitung von Raps und Leinsamen.
Inmitten der historischen Vielfalt lassen sich auch kleine Geheimnisse entdecken. Beispielsweise das letzte Exemplar des 1945 ausgestorbenen „Westerwälder Rindes“ oder der wiederkehrende Wolf des Westerwalds, welcher nach 130 Jahren rasch geschossen wurde.  Hierbei wird das Landschaftsmuseum stetig um neue Ausstellungen erweitert, wie zuletzt durch eine Dauerausstellung zur Geschichte des Westerwalds.
Die urwüchsigen Facetten des Dorfes werden eingerahmt durch den altertümlichen Fachwerkbau und resultiert in einem liebevollen Abbild der Westerwälder Wurzeln.

Ein Museumserlebnis der anderen Art

An einer Variation von Aktionstagen obliegt das Landschaftsmuseum Westerwald ganz besonderen Traditionen. Das antike Dorf lebt neu auf und wird mit Aktivitäten für Familien und Kinder erfüllt.
Doch auf den altertümlichen Westerwälder Landhöfen gilt es mit anzupacken: Bräuche, Anekdoten und Handwerk werden unter dem Dach einer interaktiven Erfahrung vereint, in welcher Besucher das Landleben auf eine lebhafte Art erfahren können.
Die nostalgischen Erfahrungen des Landschaftsmuseums Westerwald werden vervielfältigt durch den reichhaltigen Museumsladen. Dieser kombiniert Westerwälder Besonderheiten von Honig über Spirituosen bis zu spannender Literatur der Region. Abgerundet durch das passende Kartenmaterial für eine Wanderung im Westerwald oder exklusive Mineralien & Schmuck, offeriert er kleine Souvenirs und einzigartige Kostbarkeiten.

Eine Führung kann zu individuellen Terminen oder Uhrzeiten direkt im Museum gebucht werden. Auch für eine Gruppenreise oder einen Vereinsausflug sind Workshops zu flexiblen Terminen möglich. Zusätzlich offeriert das Landschaftsmuseum Hachenburg für Schulen und Kindergärten Museumspädagogik, um die Wurzeln des Westerwaldes in eine lehrreiche Erfahrung zu verpacken.